Aktuelles 2021

Konfirmation in Oberampfrach am 25. Juli 2021

Das Wetter hatte die Nerven aller Beteiligten gefordert, spielte am Ende aber doch mit, dass in Oberampfrach auf der Wiese hinter dem Pfarrhaus die Konfirmation gefeiert werden konnte. 14 Jugendliche bestätigten an diesem Sonntag das Ja, das ihre Eltern in der Taufe gesagt hatten.
Als Besonderheit gab es für die Konfirmandinnen und Konfirmanden zur Predigt ein Eis. Dieses Eis hatten die Jugendlichen sich bei einem Online-Treffen redlich verdient. In der Predigt griff Pfrin. Lehner das Bild des Eises auf. Mit dem Glauben und mit Gott ist es wie mit einem Eis. Zunächst einmal will ein Eis ausgepackt werden, um überhaupt an den Inhalt zu gelangen. Auf dem Weg zur Konfirmation haben die Jugendlichen Glauben „ausgepackt“, d.h. sie haben sich damit beschäftigt, was Glaube ist und was er bedeuten kann. Die Konfirmation ist der Punkt, wo sie entscheiden, dass sie den Glauben – wie ein Eis –genießen wollen. Ein kann nun auf ganz unterschiedliche Arten geschleckt werden. Genauso gibt es auch viele Wege den Glauben zu leben und ihm Gestalt zu geben. Und auch im Leben bleibt Glaube nicht immer gleicht. Er verändert sich.
Glaube ist der Glaube an Gott. Gott – ganz konkret steckt Gott in Bild dem Eis drin. Ein Gott, der voller Liebe für jede Konfirmandin und jeden Konfirmanden da ist. Mit maßloser Liebe, von der die Sängerin Hannah Wagner mit dem Lied „Reckless Love“ gesungen hatte, begegnet der einem jeden und einer jeder. So vielfältig wie Glaube ist – so vielfältig sind auch unsere Bilder von Gott, die aus dem Erleben Gottes wachsen. Und da gibt es weit Bilder Gottes als Eissorten auf unserer Welt Pfrin Lehner ermutigte  die Jugendlichen sich auf den Weg mit ihrem Gott einzulassen und im Vertrauen darauf, dass er mit geht, in ihre Zukunft zu gehen.
Ein großer Unterschied zwischen Glauben, Gott und einem Eis bleibe dennoch. Das Eis ist irgendwann aufgeschleckt – beim Glauben und bei Gott passiert genau das nicht. Gott ist immer da.


Komm wir suchen einen Schatz - Kinderbibeltag am 11. Juli 2021 

Kinderbibeltag 2021Ein Schatz ist etwas besonders Wertvolles und wer träumt nicht davon, eines Tages einen Schatz zu finden. Am 11. Juli waren die Kinder ins Gemeindehaus Schnelldorf eingeladen, um sich auf Schatzsuche zu begeben. 28 Kinder haben es gewagt und sich auf das Abenteuer Schatzsuche eingelassen. Ein Goldschatz haben wir an diesem Tag nicht gefunden, aber ganz viele Schätze in unserem Leben. Schätze, die wir in der Bibel entdecken konnten. Eine ganz wichtige Entdeckung war dabei: Alle Menschen sind Gott wertvoll wie ein Schatz. Entdecken konnten die Kinder das am Gleichnis vom verlorenen Schaf. Manchmal geht einem Menschen wie dem kleinen Schaf, das sich verlaufen hat. Gott ist wie der Hirte. Er sucht einen jeden und eine jede von uns. Er lässt uns nicht in die Irre gehen. Im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg konnten die Kinder entdecken, was Gerechtigkeit bei Gott heißt. Gott schenkt Lebensmöglichkeiten für alle. Er möchte, dass alle Menschen gute Lebenschancen haben. Als Zeichen für Gottes Liebe haben die Kinder zum Abschluss des Vormittags ein Mosaikkreuz gebastelt.

Am Nachmittag machten sich die Kinder auf eine Schatzsuche durch Schnelldorf. Hier gab es eigene Schätze zu entdecken: Sehen, Kraft, Freundschaft, … und am Ende wartete die Schatzkiste im Gemeindehaus. Eine Kühlbox gefüllt mit Eis als Belohnung für die erfolgreiche Suche nach Schätzen des Lebens.

Wie im Fluge sind die Stunden für die Kinder und die Mitarbeiterinnen vergangen. Zum Abschluss des Kinderbibeltags feierten wir am Sonntag im Gemeindehaus einen Familiengottesdienst. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Erzählung von der Kindersegnung. Du bist ein Schatz Gottes! Und Gott in unserem Leben zu haben ist auch ein Schatz.

Es war ein gelungener Kinderbibeltag, der allen viel Spaß gemacht hat.

Danke Kinderbibeltag


Kirche im KirchweihgottesdienstKirchweih 2021

Auch in diesem Jahr müssen wir auf das Kirchweihfest verzichten. Keine Schlachtschüssel, kein geselliges Zusammenkommen im Zelt, kein

Festbetrieb. Wir erleben wie es an einem wunderbar sonnigen Kirchweihsonntag fehlt.

Den Kirchweihgottesdienst haben wir natürlich trotzdem gefeiert. Und mitten in der Kirche stand ein Symbol des Festes: eine Bierzeltgarnitur. Getränke und Gläser darauf. Zeichen, dass zur Feier die Kirchweih auch immer die Gemeinschaft gehört. Eine Gemeinschaft, die entsteht und gelebt wird, wenn viele Obearmpfracher an diesem Wochenende normalerweise mit anpacken, dass das Fest gelingt.

Wir freuen uns alle schon wieder darauf, wenn auch das Fest zum Gottesdienst wieder stattfinden kann. Hoffentlich ist es nächstes Jahr soweit.


Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6,36